Leitstelle für Informationstechnologie der sächsischen Justiz (LIT)

Konsolidierung der Infrastruktur durch standardisierte Oracle Database Appliances (ODA)

Der Kunde

Die Leitstelle für Informationstechnologie der sächsischen Justiz (LIT) ist IT-Dienstleister im Staatsministerium der Justiz und für Demokratie, Europa und Gleichstellung. Die LIT betreibt unter anderem ein Rechenzentrum und stattet zum Beispiel die Arbeitsplätze der Staatsanwaltschaften mit Hard- und Software aus. Mehr Informationen gibt es unter https://www.justiz.sachsen.de/lit/was-wir-tun-3989.html.


Das Ziel

Die Leitstelle für Informationstechnologie der sächsichen Justiz (LIT) betreute die Datenbanken verschiedener Fachverfahren auf verschiedenen Systemen. Dabei wurden die Datenbanken von den Administratoren der Fachverfahren verwaltet. So entstand zum einen eine heterogene Infrastruktur und zum anderen wurde das Wissen um den Betrieb der Infrastruktur auf viele Personen verteilt.
Im Zuge einer Umstrukturierung sollte der Datenbankbetrieb in einer Abteilung zusammengefasst werden, um das Know-how dort zu bündeln. In diesem Zuge sollte ebenso die Infrastruktur konsolidiert und auf eine einheitliche und zukunftsfähige Plattform gebracht werden.


Die Umsetzung

Im Rahmen des Projekts wurde die heterogene Landschaft durch standardisierte Oracle Database Appliances (ODA) als leistungsfähige und kosteneffiziente Basis für den Betrieb der Datenbanken ersetzt. Durch die Verteilung der ODAs auf mehrere Standorte sowie Brandabschnitte sowie den Einsatz von Data Guard als Desaster-Lösung konnte eine sehr gute Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit erreicht werden. Zudem bedeutet die Prozessorarchitektur der Intel-basierten ODAs sowie das NVMe-basierte Storage einen teils deutlichen Performance-Gewinn gegenüber den Altsystemen. Die Erweiterbarkeit der ODAs hinsichtlich Storage gewährleistet den Betrieb auch bei wachsendem Datenvolumen über den gesamten Betriebszeitraum. Zusätzlich wird durch das regelmäßige Aktualisieren der ODA-Software, die auch aktuelle Security Patches beinhaltet, der gesamte Stack auf dem neuesten Stand gehalten und erfüllt damit weitestgehend die Ansprüche an die Sicherheit des Systems. 


Der Nutzen

Durch die Konsolidierung wurden verschiedene Betriebsprozesse deutlich vereinfacht und verkürzt. So ist beispielsweise die Erstellung von Datenbanken für neue Fachverfahren nunmehr wesentlich einfacher, schneller und effizienter zu erledigen, als es zuvor der Fall war. Zudem wird durch den hohen Grad an Standardisierung der Betrieb von derzeit etwa 100 Datenbanken durch 3-4 Personen gewährleistet. Außerdem gewinnen die Fachverfahren durch die Konsolidierung an Verfügbarkeit, Performance und Sicherheit. Zuvor musste hier jedes Fachverfahren für sich agieren, nun ist dies ein konsolidierter Prozess. 

Auch in der Zukunft wird die LIT auf ODAs setzen, sei es als Ersatz für die bestehende Umgebung oder als Erweiterung der Infrastruktur, um die kommenden Herausforderungen zu meistern.

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